Ein Spieltag für den Volleyballclub Linth

Ein Spieltag für den Volleyballclub Linth Am vergangenen Samstag konnten gleich 3 Mannschaften des Volleyballclubs Linth (VBC Linth) ihr Heimspiel im Kupfentreffen Kaltbrunn austragen – alle Mannschaften zogen eine positive Bilanz, obwohl nicht alle siegreich waren.

 

Volleyballspiele finden oft vor ganz kleiner Kulisse statt – meist sind nur die Mannschaften und ihre Trainer anwesend. Am Samstag war es ganz anders: Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer waren in der Halle und auf der Empore, um ihren VBC Linth anzufeuern, und sie taten das lautstark und meist erfolgreich. Den Auftakt machte das Team Damen 3 des VBC Linth, das gegen das Team TSV Jona Volleyball (D4) antreten musste. Nachdem sie den ersten Satz mit 25:11 gegen das deutlich jüngere Team des Lokalrivalen gewonnen hatten, erwarteten alle, dass die Sicherheit das Heimteam zu weiteren klaren Satzgewinnen motivieren würde. Doch wie im ersten Satz begannen auch die anderen Sätze mit einem Rückstand der Heimmannschaft. Am Ende war das Resultat mit jeweils 25:16 dann doch relativ klar. Trainer Daniel Lehmann nahm es gelassen: „Natürlich würden wir gerne von Beginn an führen, aber offenbar braucht meine Mannschaft den Rückstand am Anfang, um richtig ins Spiel zu kommen.“ Die Gelassenheit ist verständlich – sein Team ist auf dem ersten Platz und konnte diesen mit dem Sieg am Samstag festigen.

 

Zufrieden trotz Niederlage?!!

VBC Linth 1 gegen Pizol Volley 1 war das zweite spannende Spiel des Tages, obwohl die Ausgangslage eigentlich einen klaren Spielverlauf erwarten liess: Pizol liegt auf dem dritten Platz, der VBC Linth auf dem 7. Platz. Nach einem ersten eindeutigen Satzverlust (14:25) konnten die Damen vom VBC Linth den zweiten Satz ebenso klar mit 25:16 gewinnen. Im dritten Satz lagen die Einheimischen mit 24:21 vorn und hatten 4 Matchbälle – die sie allesamt nicht verwerteten. Dass sie dann diesen Satz mit 26:28 verloren, war wohl die Vorentscheidung. Denn offenbar konnte die Mannschaft dem Druck nicht standhalten. Der letzte Satz ging dann – fast logischerweise – mit 18:25 ebenfalls an Pizol. Die Zuschauer haderten mit dem aus ihrer Sicht verspielten Sieg. Mannschaftskapitänin Irena Senn war aber sehr zufrieden, auch wenn der verlorene dritte Satz etwas wehtat: „Unser Ziel ist klar der Ligaerhalt. Und wenn wir gegen den Dritten der laufenden Meisterschaft so klar mithalten können und eigentlich hätten gewinnen können, dann ist das voll okay. Zudem konnten wir unseren Angriff markant verbessern – das im Training Geübte haben wir umgesetzt.“ Trotz der Niederlage waren bei der Mannschaft hauptsächlich strahlende Gesichter zu sehen, die Stimmung ist gut.

 

Strahlende Herren

Das neu formierte Herrenteam des VBC Linth (verstärkt durch einige Spieler des Nachbarclubs Voleschi) strahlte nach dem Spiel, was das Zeug hergab und bedankten sich bei den Zuschauern, die sie toll unterstützt hatten: Der vierte Sieg der laufenden Meisterschaft (von elf Spielen) gegen Pizol Volley tat ganz offensichtlich gut. Begonnen hatten die Herren stark: Mit 25:15 war der erste Satz eine klare Sache. Doch Pizol Volley wurde immer stärker, was sich im Ergebnis des zweiten Satzes (25:23) niederschlug. Mit dem gleichen Resultat endete der dritte Satz, allerdings zu Gunsten von Pizol, also 23:25, und das war verdient: Die Angriffe des VBC Linth waren zu harmlos, dies Smashes von Pizol immer wieder unwiderstehlich. Nun drohte das ganze Spiel zu kippen. Der VBC Linth konnte dann aber die Blocks besser stellen und das entschied am Ende, knapp und glücklich brachte man den vierten Satz mit 26:24 ins Trockene.

 

Beste Werbung für den Volleyball

Auch die Präsidentin des VBC Linth Steffi Büchel war zufrieden mit dem Spieltag: „Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben spannende Volleyballspiele gesehen, das war wirklich Werbung für den Volleyballsport. Das zählt, auch wenn wir beim Damen 1 gerne gewonnen hätten. Wir freuen uns, dass doch viele den Weg in den Kupfentreff gefunden haben, vor allem kamen viele Juniorinnen und waren begeistert von den guten Spielen.“

Der VBC Linth bietet Volleyball für alle an – in den Volleyballschulen in Kaltbrunn und Schmerikon lernt man Volleyball kennen, die Juniorinnen werden ausgebildet und neben drei Damenmannschaften und der Herrenmannschaft spielt auch das Mixed-Team in der Meisterschaft. www.vbclinth.ch

 

von Werner Roggenkemper

Volleyballnacht Grabs: Chaos am Netz

Die Idee entstand, als Daphne im Beach-Chat fragte: „Wer hat Lust, an der Volleyballnacht mitzuspielen?“ Ein gebrochener Daumen führte dazu, dass Daphne absagen musste. Aber da hatte die Idee schon längst Fahrt aufgenommen und war nicht mehr zu stoppen. Am Ende war es ein Team „Mixed verstärkt“, das die Herausforderung annahm: André, Marco, Anna und Werner vom Mixed sowie Andrés Bruder René und Martin Hofbauer. Auch die Kategorie war bald einmal entschieden: Amateure sollten es sein – hier waren bis zu zwei lizenzierte SpielerInnen zugelassen. Und der Name sagte alles: „Chaos am Netz“ hiess unser Team.

Der Spielplan meinte es gut mit uns: Wir hatten erst am Nachmittag um 17.30 h das erste Spiel, das Finale sollte um 00.30 h sein. Marco und André hatten das irgendwie immer auf dem Schirm: Finale muss es sein. Naja, es gab auch weniger mutige Optimisten im Team. Aber egal. Wir mussten ja erst mal die Vorrunde mit 5 Spielen überstehen. 9 Minuten (in Worten: neun) ist nun wirklich viel für ein Spiel – Du bist noch nicht ganz warm, dann ist es auch schon zu Ende. Wir gewannen alle Spiele, zum Teil deprimierend deutlich. Klar waren wir bei den ersten Drei unserer Gruppe und ab gings in die Zwischenrunde: Wieder 5 Spiele, weil jeder gegen jeden spielte. Da wir nur ein Spiel verloren (und das mit 13:12) waren wir bei den vier besten.

Auch das Halbfinale war bald geschafft – inzwischen war es fast Mitternacht. Im Finale trafen wir auf die einzige Mannschaft, die uns geschlagen hatte, ein Team aus Grüsch. Das Finale wurde als normaler Satz gespielt und nicht auf Zeit. Zu Beginn war es ein enges Spiel mit einem Unterschied: Bei ihnen smashte eigentlich nur Michi erfolgreich, bei uns waren René, André, Marco und Martin immer parat, einen Ball mit Schwung zu versenken. Und plötzlich zogen wir auf und davon. 00.56 h stand dann der Sieger fest – „Chaos am Netz“ hatte es geschafft. Und wir waren es dann auch.

 

von Werner Roggenkemper

Herzlichen Dank an alle Sponsoren!

Trainersuche

Der VBC Linth sucht Trainer! Folgende Mannschaften sind auf der Suche:

 

Volleyballschule Schmerikon

Training jeweils Montags von 18.30 - 19.45 Uhr, Turnhalle Sand Schmerikon. Die Trainings würden im Jobsharing mit der bestehenden Trainerin geleitet

 

Volleyballschule Kaltbrunn

Training jeweils Freitags von 17.15 - 18.30 Uhr, Turnhalle OSZ Kaltbrunn.

 

Hast du Freude am Volleyball und eventuell auch schon Erfahrungen als Coach gesammelt? Dann melde dich bei uns über info@vbclinth.ch!

Nicht verpassen!